Die Entstehungsgeschichte von PRISM

Abb. Der erste Prototyp von PRISM, ca. 1994

Anfang der 1990er Jahre arbeitet Stefan Büchi im Rahmen eines Forschungsprojektes am Imperial College in London. Er will Veränderungsprozesse bei Patienten mit einer chronischen Krankheit besser verstehen. Er probiert neue Fragebögen und Interviewtechniken aus. Als er damit nicht weiterkommt, sucht er nach anderen Zugängen.

Er hat plötzlich die Idee, dass die einfache bildhafte Darstellung der Person und ihrer Krankheit weiterführen könnte.

Die ersten Patienten reagieren sehr positiv. Es zeigt sich, dass seine Patienten leichter und in einer vertieften Qualität über sich und die Krankheit sprechen. Er entwickelt zusammen mit Prof. Tom Sensky den Prototyp eines visuellen Instrumentes namens Pictorial Representation of Illness and Self-Measure (kurz: PRISM) und macht eine erstaunliche Entdeckung: Mit PRISM können seine Patienten plötzlich über komplexe Lebensgeschichten reden - nach lediglich 5 Minuten Einweisung.

PRISM wird nun zu einem Instrument, dass seinen Patienten hilft, ihre Gedanken in vorher nicht gekannter Weise zu strukturieren und anderen zu vermitteln, was den Behandlungserfolg wahrscheinlicher macht.